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25.08.2017 | Zeitarbeit ideal für Berufsorientierung

„Gerade für junge Leute kann ein Engagement bei einer Zeitarbeitsfirma ein guter Einstieg in den Arbeitsmarkt sein“, bestätigt Ilona Mirtschin, Arbeitsmarktexpertin der BA in Nürnberg. Denn manche Einsätze dauern nur zwei bis drei Monate, dadurch hätten Berufsanfänger mehr Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln.
  

Interessante Einsatzmöglichkeiten
Das bestätigt auch Wolfram Linke, Pressesprecher beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen: „Zeitarbeit wird gerne genutzt, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren. So könne sich eine Pflegefachkraft in Ruhe umsehen, ob sie später in einer Klinik, einem Heim oder in der ambulanten Pflege arbeiten möchte.“ Gerade in der Pflegebranche böten sich interessante Einsatzmöglichkeiten und deshalb entscheiden sich viele dauerhaft für die Zeitarbeit, so der iGZ-Vertreter. „Wir reden hier von hochspezialisierten Kräften, die in ihrem Bereich auch ein Stück weit die Preise diktieren.“
 

Gefragtes Fachwissen
Für hochspezialisierte Fachkräfte, wie aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, sei die Zeitarbeit ebenfalls attraktiv. Dort sind Projekte oftmals nur auf zwei bis drei Jahre begrenzt. „Für die Dauer des Projekts holen sich die Unternehmen gerne Spezialisten an Bord“, betont Linke. „Ingenieure können sich dadurch ihre Projekte aussuchen und sich gezielt weiterbilden.
 

Tarifverträge sind Standard
„Die Zeiten des Lohndumpings mit Hilfe der Leiharbeit sind vorbei“, bestätigt Prof. Peter Schüren, Jurist an der Universität Münster und Experte für Zeitarbeit. Seit dem Verbot der dauerhaften Überlassung von Arbeitnehmern nutzen Kundenfirmen Zeitarbeitnehmer insbesondere, um Bedarfsspitzen und Engpässe abzufedern. Auch die Tarifverträge der Zeitarbeitsbranche seien in den vergangenen zehn Jahren deutlich angepasst worden, so Schüren. „Vor allem Akademiker im Bereich Zeitarbeit sind oft hoch spezialisierte Fachleute, die auf diese Weise oft deutlich mehr verdienen als in einer gewöhnlichen Anstellung“, erklärt auch Arbeitsmarktexpertin Mirtschin.
 

Übernahmequote
Obwohl nur rund neun Prozent der Zeitarbeitnehmer studiert haben und jede zweite Tätigkeit in der Zeitarbeit eine Helfertätigkeit ist, werden bei den iGZ-Mitgliedsunternehmen rund ein Drittel des Personals von den Kundenunternehmen übernommen, betont iGZ-Vertreter Linke.
 

Wichtige Indikatoren
Bei der Auswahl einer Zeitarbeitsfirma sollte der Bewerber auf verschiedene Punkte achten. „Wenn es Mitarbeiter gibt, die dort schon länger arbeiten und zufrieden sind, ist das ein gutes Zeichen.“, erklärt Schüren. Auch eine Mitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband sowie eine Tarifbindung seien gute Indikatoren. „Wichtig ist auch, dass sich die Zeitarbeitsfirma um die Belange ihrer Mitarbeiter kümmert“, rät Linke. Das Zeitarbeitsunternehmen solle nicht nur Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe stellen, sondern auch bei Problemen im Kundenbetrieb helfen.(SB)

 

Quelle: iGZ

07.08.2017 | Zeitarbeit bietet bessere Bedingungen

„Zeitarbeit ist ein verlässlicher Partner und keinesfalls nur ein Notnagel“, betont Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Vor allem wegen des Fachkräftemangels seien Pflegekräfte sehr begehrt.


Flexibilität

Laut einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Auftrag des iGZ erhöhte sich die Zahl von Zeitarbeitskräften in Pflegeberufen von Juni 2016 auf Juni 2017 um 20 Prozent. Vor allem die Flexibilität der Zeitarbeit ist für viele von Vorteil. Das gelte insbesondere für die Variabilität bei Nachtarbeit und Wochenenddiensten. Dadurch können Pflegekräfte Freizeit, Familie und Arbeit individuell gestalten.  

Positive Erfahrung mit der Zeitarbeit

Auch Krankenschwester Vanessa Adler hat in der Zeitarbeit gute Erfahrungen gemacht. Sie habe sich ganz bewusst für die Arbeit als Zeitarbeitnehmerin entschieden, erzählte Adler dem SWR. Auch das Gehalt habe sie überzeugt. Adler verdiene als Zeitarbeitnehmerin das Doppelte wie zuvor als Festangestellte im Krankenhaus. (SB)

 

Quelle: iGZ-Newsletter 08/2017

03.07.2017 | Zeitarbeitsmarkt auf stabilem Niveau

Mit Blick auf den April 2016 sieht´s ganz anders aus – im Vorjahresvergleich stieg die Zahl der Zeitarbeitnehmer um 29.700, was eine Zunahme von 3,7 Prozent bedeutet.


Leichter Anstieg

Insgesamt hat die Zahl Arbeitsloser von Mai auf Juni um 25.000 auf 2.473.000 abgenommen. Saisonbereinigt ergibt sich aber ein leichter Anstieg von 7.000 im Vergleich zum Vormonat. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass die begünstigenden Effekte des außergewöhnlich milden Winterwetters am Ende der Frühjahrsbelebung aufgewogen werden. Gegenüber dem Vorjahr waren 142.000 weniger Beschäftigte arbeitslos gemeldet.

Flüchtlinge

Die Unterbeschäftigung, die auch Arbeitnehmer in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich ebenfalls um 7.000 erhöht. Insgesamt belief sie sich im Juni 2017 auf 3.496.000 Erwerbstätige. Das waren 26.000 weniger als vor einem Jahr. Damit ist die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich weniger stark gesunken als die Arbeitslosigkeit. Das liegt daran, dass die Arbeitsmarktpolitik insbesondere für Flüchtlinge gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet wurde.

Mehr Beschäftigte

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vergleich zum Vorjahr weiter kräftig zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Mai gegenüber dem Vormonat um 36.000 gestiegen. Mit 44,16 Millionen Beschäftigten fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 648.000 höher aus. Der Anstieg geht vor allem auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von März auf April um 37.000 zugenommen. Insgesamt waren im April nach hochgerechneten Angaben 32,03 Millionen Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 727.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Nachfrage steigt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften wächst auf hohem Niveau dynamisch weiter. Im Juni waren 731.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 66.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 9.000 erhöht.

Kaufleute gefragt

Die Situation am Ausbildungsmarkt zeigt sich im Beratungsjahr 2016/17 stabil. Von Oktober 2016 bis Juni 2017 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 489.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren 2.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren 496.000 Ausbildungsstellen gemeldet, 1.000 mehr als vor einem Jahr. Am häufigsten angeboten wurden Ausbildungsstellen für angehende Kaufleute im Einzelhandel (30.000), Verkäuferinnen und Verkäufer (21.000) und Kaufleute für Büromanagement (21.000). Wie in den Vorjahren zeigen sich auch 2016/17 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Unterschiede, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren. (WLI)

 

Quelle: iGZ-Newsletter 2017-06-30

08.05.2017 | Gute Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort

„Der Wachstumstrend in der deutschen Wirtschaft dürfte sich auch im ersten Quartal 2017 fortgesetzt haben“, kommentierte die BA die Entwicklung im Monatsbericht April 2017 zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sowie die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern nahmen weiter zu und auch die Arbeitslosigkeit verzeichnete erneut einen saisonbereinigten Rückgang.
 

Sinkende Arbeitslosigkeit

„Mit der anhaltenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der Arbeitslosen im April erneut deutlich gesunken“, begrüßte der BA-Vorstandsvorsitzende Detlef Scheele. Die Zahl der Arbeitslosen habe von März auf April um 93.000 auf 2.569.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre sei die Arbeitslosigkeit im April um 100.000 gesunken. Saisonbereinigt ergebe sich ein Rückgang von 15.000 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr waren 175.000 weniger Arbeitslose gemeldet.
 

Konstante Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung, die auch Arbeitnehmer in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, habe sich saisonbereinigt nicht verändert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im April 2017 auf 3.603.000. Das waren 8.000 mehr als vor einem Jahr. Der Anstieg sei darauf zurückzuführen, dass die Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik insbesondere für Geflüchtete gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet wurde. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im März auf 1,7 Millionen und die Erwerbslosenquote auf vier Prozent.
 

Arbeitskräftenachfrage steigt

Parallel zur sinkenden Erwerbslosenquote wuchs die Arbeitskräftenachfrage auf hohem Niveau dynamisch weiter. Im April waren 706.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 66.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 10.000 erhöht. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im April 2017 um 3 auf 231 Punkte. Auch im Vorjahresvergleich fällt der Abstand mit einem Plus von 20 Punkten weiterhin sehr deutlich aus. (ML)

 

Quelle: iGZ

03.05.2017 | Arbeitsmarkt im Aufwind

„Die Arbeitsagenturen sehen den Arbeitsmarkt weiter im Aufwind“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Laut IAB-Pressemitteilung stütze sich die Entwicklung vor allem auf die steigende Beschäftigung.

 

Im positiven Bereich

Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers gewinnt im April gegenüber dem Vormonat 0,1 Punkte hinzu und liegt mit 106,6 Punkten deutlich im positiven Bereich. Zum einen gebe es einen generellen Aufwärtstrend, der vor allem auf der Entwicklung im Dienstleistungsbereich beruhe, so Weber. Hinzu komme, dass die Konjunktur derzeit rund laufe.

 

Entlassungen sinken

Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit gibt zwar im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte nach, liegt mit 102,2 Punkten aber weiter auf einem guten Niveau. „Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig, und zugleich sinken die Entlassungen“, erklärt Weber die Entwicklung. Das Verhältnis von offenen Stellen zu potenziellen Bewerbern habe sich in den letzten Jahren deutlich zugunsten der Arbeitnehmer entwickelt. Deshalb versuchten Betriebe, ihre Mitarbeiter länger zu halten. Damit gingen die Neuzugänge in Arbeitslosigkeit trotz der zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen zurück. (WLI)

 

Quelle: iGZ

03.04.2017 | Aufwärtstrend in Dienstleistungsbranchen

Das Gesamtbarometer verharrte dagegen auf einem Wert von 104,4 Punkten, weil die Komponente für die Beschäftigungsentwicklung um 0,5 Punkte nachgab.


Im positiven Bereich

Laut IAB-Pressemitteilung liegt die Beschäftigungskomponente mit 106,5 Punkten dennoch weiter deutlich im positiven Bereich. „Arbeitskräfte werden in Deutschland gesucht“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Vor allem der Aufwärtstrend in vielen Dienstleistungsbranchen spiele dabei eine Rolle, aber auch die gute Konjunktur.

Arbeitskräfte knapper

Seit Oktober 2016 entwickle sich die Arbeitslosigkeitskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers im Trend stärker als die Beschäftigungskomponente. „Die gute Arbeitsmarktentwicklung wirkt sich mittlerweile auch deutlich auf die Arbeitslosigkeit aus“, erklärt Weber. Die Voraussetzungen für einen weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit hätten sich verbessert: Verfügbare Arbeitskräfte seien heute spürbar knapper als noch vor Jahren. Vor allem Arbeitslosmeldungen infolge von Entlassungen nähmen ab, weil Betriebe versuchten, ihre Mitarbeiter möglichst zu halten. Das kompensiere auch die steigenden Arbeitslosenzahlen von Flüchtlingen.

Monatliche Umfrage

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus den Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung). (WLI)

10.03.2017 | Aufwärtstrend bei Vollzeitjobs

„Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist besonders stark gestiegen, aber den größeren Effekt auf das Stundenvolumen hatte der Aufwärtstrend bei den Vollzeitjobs“, erklärt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

Mehr Erwerbstätige

Das Wachstum des Arbeitsvolumens ist laut IAB-Pressemitteilung ausschließlich auf die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen zurückzuführen. Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Erwerbstätigen sank dagegen um 0,3 Prozent und lag 2016 bei 1.363 Stunden. Selbständige und mithelfende Familienangehörige waren 2016 durchschnittlich 1.965 Stunden erwerbstätig, beschäftigte Arbeitnehmer 1.281 Stunden.

38,1 Wochenstunden

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiteten 2016 durchschnittlich 1.645 Stunden, teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer 711 Stunden. Die durchschnittliche vereinbarte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten betrug 38,1 Stunden, die der Teilzeitbeschäftigten 16,4 Stunden.
Die Teilzeitquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte auf 39,0 Prozent gestiegen. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist um 2,1 Prozent gestiegen, die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,1 Prozent.

Arbeitszeitkonten

Die Beschäftigten sammelten durchschnittlich 0,7 Stunden Guthaben auf ihren Arbeitszeitkonten. Sie machten zudem im Durchschnitt 20,9 bezahlte Überstunden und damit 1,2 Stunden mehr als im Vorjahr. Die unbezahlten Überstunden lagen 2016 bei 24 Stunden, 0,3 Stunden weniger als 2015.
Der Krankenstand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Nach ersten vorläufigen Hochrechnungen lag die Kurzarbeit im Jahr 2016 mit rund 90.000 Arbeitnehmern ungefähr so hoch wie im Vorjahr (88.000 Arbeitnehmer). (WLI)

 

Quelle: iGZ Newsletter 03-2016

24.02.2017 | Neuer Höchststand an offenen Stellen

Laut IAB-Pressemitteilung zeigt sich im Vergleich mit dem dritten Quartal 2016 ein Anstieg um rund 80.000 offene Stellen. Ein Anstieg vom dritten auf das vierte Quartal entspricht dem üblichen Saisonmuster. Vom dritten Quartal 2015 auf das vierte Quartal 2015 fiel er mit rund 60.000 etwas geringer aus, in den Vorjahren dagegen höher.


Neuer Höchststand

In Westdeutschland waren im vierten Quartal 2016 über 801.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland rund 242.000. Der Anteil der sofort zu besetzenden Stellen an allen offenen Stellen hat mit rund 81 Prozent einen neuen Höchststand erreicht.

Robuste Nachfrage

„Die Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung zeigen eine anhaltend gute und robuste Arbeitsmarktnachfrage in ganz Deutschland“, erklärte dazu der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. (WLI)

 

Quelle: iGZ-Newsletter 02/2017

06.02.2017 | Gesetzliche Änderungen

Gesetzlicher Mindestlohn
Nach der Verordnung des Bundeskabinetts vom 26.10.2016 hat sich der gesetzliche Mindestlohn mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht.
Bis zum 31. Dezember 2017 gehen allerdings abweichende tarifvertragliche Regelungen dem Mindestlohn vor, soweit die Tarifvertragsparteien repräsentativ sind und der Tarifvertrag für alle Arbeitgeber und Beschäftigten in der Branche verbindlich gelten. Ab dem 1. Januar 2017 müssen diese Tarifverträge mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 Euro vorsehen.
Ab 2018 gibt es dann keine Ausnahme mehr. Ab dem 1. Januar 2018 müssen alle Beschäftigten mindestens den erhöhten gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro bekommen.

Weiterbildung in Kleinstbetrieben
Seit dem 1. Januar 2017 entfällt bei Förderung der Weiterbildung von Arbeitnehmern in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit das Erfordernis der Kostenbeteiligung seitens des Arbeitgebers. Die Bestimmung soll den Anreiz für die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten in Kleinstunternehmen erhöhen.

Beschäftigung von Rentnern
Seit dem 1. Januar 2017 entfällt der bisher anfallende Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und somit versicherungsfrei sind. Damit soll für Arbeitgeber ein Anreiz geschaffen werden, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen. Die Regelung ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021.

Abschaffung der Zwangsverrentung
Bezieher von Leistungen aus der Grundsicherung für Erwerbsfähige dürfen seit dem 1. Januar nicht mehr zum Eintritt in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen verpflichtet werden, wenn die Höhe dieser Rente zur Bedürftigkeit, also zum Bezug von Grundsicherungsleistungen im Alter führen würde. (Unbilligkeitsverordnung). Eine Altersrente muss danach nur noch dann vorzeitig beantragt werden, wenn sie trotz der vorzeitigen Inanspruchnahme und der damit verbundenen Abschläge bedarfsdeckend ist.


Quelle: Bundesregierung
 

03.02.2017 | Zeitarbeit bietet Ausstieg aus Hartz IV

Von den neu hinzukommenden Hartz-IV-Empfängern beendet dagegen die Hälfte den Leistungsbezug innerhalb eines Jahres – wenn auch nicht immer nachhaltig. Langer Leistungsbezug ist zudem nicht automatisch gleichzusetzen mit langer Arbeitslosigkeit: Rund 30 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher sind erwerbstätig. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Chance Zeitarbeit

Wichtiger Faktor hierbei ist die Zeitarbeitsbranche: Zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer kommen aus der Beschäftigungslosigkeit, rund 16 Prozent waren zuvor langzeitarbeitslos. In der Zeitarbeit erwartet die Erwerbstätigen bereits in der untersten Entgeltgruppe ein höheres Entgelt als der gesetzliche Mindestlohn. Nahezu 100 Prozent der Zeitarbeitnehmerschaft wird nach Tarif entlohnt, zahlreiche Vergütungen kommen hinzu.

Typische Werdegänge

Anhand einer Stichprobe von mehr als 20.000 Hartz-IV-Empfängern, die erstmals im Jahr 2007 Hartz IV beantragten, skizzieren die Arbeitsmarktforscher laut IAB-Pressemitteilung verschiedene typische Werdegänge in der Grundsicherung: Knapp ein Drittel wird zu Langzeitleistungsbeziehern mit relativ wenig Kontakt zum Arbeitsmarkt. Ein gutes Viertel kann vergleichsweise schnell und dauerhaft den Leistungsbezug mit einer bedarfsdeckenden Beschäftigung verlassen.

Aufstocker

Ein knappes Zehntel ist zwar relativ gut in den Arbeitsmarkt integriert, kann aber ohne aufstockendes Arbeitslosengeld II seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Einem weiteren knappen Zehntel gelingt erst nach längerer Zeit der Ausstieg aus dem Leistungsbezug mit einer bedarfsdeckenden Beschäftigung. Ebenfalls ein knappes Zehntel schafft nach einer betrieblichen Ausbildung den Ausstieg. Die übrigen knapp zwei Zehntel verlassen den Leistungsbezug aus anderen Gründen, beispielsweise wegen Studienbeginn, Selbständigkeit oder Renteneintritt.

Qualifizierung

Unter den Personen, die schneller und nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten, finden sich mehr höher Qualifizierte, weniger Ältere, weniger Personen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit und mehr Personen, die in der Vergangenheit auf mehr Erwerbserfahrung zurückblicken können. Wer dagegen in der Vergangenheit bereits häufiger mit Arbeitslosigkeit konfrontiert war,  hat ein höheres Risiko, länger im Hartz-IV-Bezug zu verbleiben.

Nachwuchs

Bei jüngeren Leistungsbeziehern zeigt sich, dass der Erwerb eines beruflichen Ausbildungsabschlusses oft mittelfristig zum Verlassen des Leistungsbezugs führt. Unter den Jüngeren, die keinen Bildungsabschluss erlangen, bleibt ein hoher Anteil längerfristig auf Hartz IV angewiesen. (WLI)

Quelle: iGZ Newsletter 02/2017

31.01.2017 | Gute Beschäftigungsaussichten

Die Komponente für die Beschäftigung verlor hingegen 0,4 Punkte. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt mit 103,2 Punkten einen positiven Ausblick auf das Jahr 2017.

Arbeitsmarkttrend

Mit 101,6 Punkten liegt die Komponente für die Prognose der Arbeitslosigkeit laut IAB-Pressemitteilung auf dem besten Wert seit Juli 2011. „Im Jahr 2017 ist zwar mit zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen zu rechnen, aber der günstige Arbeitsmarkttrend kann das kompensieren“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Die Arbeitslosigkeit werde weiter sinken, Anzeichen für eine Trendwende gebe es nicht.

Beschäftigung

Die Beschäftigungskomponente steht mit 104,8 Punkten zwar noch immer auf einem sehr guten Niveau, ist aber den vierten Monat in Folge gesunken. „Mit der Beschäftigung geht es 2017 weiter vorwärts, aber der starke Rückenwind ist weg“, so Weber.

Arbeitskräfte knapper

Die guten Aussichten für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit seien angesichts der Flüchtlingszuwanderung und der verringerten Dynamik des Beschäftigungsaufbaus bemerkenswert. Die Ergebnisse ließen sich aber damit erklären, dass verfügbare Arbeitskräfte in Deutschland mit dem demographischen Wandel knapper würden: „Ohne die Flüchtlingszuwanderung würde das Erwerbspersonenpotenzial in diesem Jahr bereits stagnieren“, sagt Weber.

Großes Potenzial

Mit den Flüchtlingen gebe es zwar zusätzliches Potenzial, diese tatsächlich in großem Umfang in Beschäftigung zu bringen, brauche aber Zeit. Zudem sei mit einer Abschwächung der Zuwanderung insgesamt zu rechnen, da deren Höhe stark durch besondere Ereignisse wie die Wirtschaftskrise in Europa geprägt gewesen sei.

Entlassungsrisiko niedrig

Zugleich würden Zugänge in Arbeitslosigkeit aufgrund von Entlassungen immer seltener. „Das Entlassungsrisiko liegt auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung“, stellt Weber fest. Betriebe würden sich Beschäftigte sichern, da die Wiederbesetzung freier Stellen schwieriger geworden sei. Die sinkende Entlassungsquote verringere die Arbeitslosigkeit und führe auch dazu, dass sich die Beschäftigung noch gut entwickle.

Quelle: IGZ

02.12.2016 | Arbeitslosigkeit im Sinkflug

Laut IAB-Pressemitteilung verhalten sich die Komponenten des IAB-Arbeitsmarktbarometers für die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit zurzeit jedoch gegenläufig: Während die Beschäftigungskomponente um 0,5 Punkte auf 105,5 Punkte gesunken ist, verbesserte sich die Arbeitslosigkeitskomponente um 0,1 Punkte auf 100,9 Punkte.

Abbau geht weiter

„Die schlechte Nachricht: Der Beschäftigungsaufbau verliert ein wenig an Schwung. Die gute Nachricht: Der Abbau der Arbeitslosigkeit geht dennoch erst einmal weiter“, fasst Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, die aktuellen Ergebnisse zusammen.

Jobgewinne

Trotz des erneuten Rückgangs bewege sich die Beschäftigungskomponente noch immer auf sehr hohem Niveau, so Weber. Die Arbeitsagenturen gingen also weiterhin von Jobgewinnen aus, wobei diese moderater als im Frühjahr ausfallen dürften. Dagegen haben die Einschätzungen für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit trotz zusätzlicher Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen den besten Stand seit fast zwei Jahren erreicht.

Integrationskurse

Dies sei vor allem auf ein verringertes Entlassungsrisiko zurückzuführen, erklärt Weber. Die Zugangsraten in Arbeitslosigkeit seien seit der Rezession 2009 gesunken, zuletzt um mehr als drei Prozent pro Jahr. Ein zweiter Grund liege im Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, deren Teilnehmer nicht als arbeitslos zählen. Hier seien auch die Integrationskurse für Flüchtlinge zu nennen.

Frühindikator

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung.

Gesamtwert

Der Mittelwert aus den Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung). (WLI)

 

Quelle: iGZ Newsletter 12-2016

28.11.2016 | Bundesrat verabschiedet AÜG-Änderung

Er hoffe, „dass jetzt nicht noch weiter gezündelt wird, denn das würde die Kernfunktionen der Zeitarbeitsbranche empfindlich einschränken - wenn nicht gar lahmlegen.“

Höchstüberlassungsdauer

Ab April 2017 gilt laut Gesetz eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten für Zeitarbeitnehmer. Sie müssen anschließend fest in den Kundenbetrieb übernommen werden, wenn sie weiterhin dort arbeiten sollen. Andernfalls hat der Zeitarbeitgeber sie abzuziehen - es sei denn, die Tarifpartner einigen sich im Tarifvertrag auf eine längere Überlassung.

Equal Pay

Außerdem gilt auch in der Zeitarbeit nach neun Monaten künftig „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Anspruch auf den gleichen Lohn wie die Mitarbeiter aus der Stammbelegschaft haben Zeitarbeitnehmer, wenn sie neun Monate in ein- und demselben Kundenbetrieb gearbeitet haben. Auch hier sind über Branchen-Zusatzverträge Ausnahmen möglich: Die Betroffenen müssen dann stufenweise, spätestens jedoch nach 15 Monaten das gleiche Arbeitsentgelt bekommen.

Streikeinsatzverbot

Der Einsatz von Zeitarbeitnehmern als Streikbrecher wird mit dem Gesetz verboten. Allerdings dürfen sie in einem bestreikten Betrieb arbeiten, wenn sie keine Tätigkeit von streikenden Beschäftigten ausführen. "Eine überflüssige Regelung, die von der Branche gemeinsam mit ihren Sozialpartnern längst im Tarifvertrag verankert ist", verwies Stolz auf bereits bestehende Vereinbarungen.

Werkverträge

Um zu verhindern, dass Zeitarbeit missbräuchlich über Werkverträge verlängert wird, muss eine Arbeitnehmerüberlassung künftig offengelegt werden. Indem das Gesetz klar definiert, wer Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer ist, entsteht mehr Rechtssicherheit bei der Abgrenzung von abhängiger und selbständiger Tätigkeit. Darüber hinaus sollen die Betriebsräte über den Einsatz von Zeitarbeit und Werkverträgen unterrichtet werden.

Bundesgesetzblatt

Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und kann danach im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll zum 1. April 2017 in Kraft treten. (WLI)

 

Quelle: iGZ 2016-11

11.11.2016 | Änderungen im AÜG

Was sich im Wesentlichen ändert


Höchstdauer
Die Höchstdauer der Überlassung in einen Betrieb wird auf 18 Monate begrenzt. Danach müssen Leiharbeitnehmer vom Entleiher übernommen oder vom Verleiher abgezogen werden.
Hiervon sind allerdings Ausnahmen zulässig:
• Tarifpartner dürfen sich demnach durch einen Tarifvertrag auf eine längere Überlassung einigen.
• Auch nicht tarifgebundene Entleiher dürfen Leiharbeiter länger einsetzen, nämlich indem sie entweder einen Tarifvertrag mit einer Überlassungshöchstdauer eins zu eins mittels Betriebsvereinbarung nachzeichnen oder eine Öffnungsklausel im Tarifvertrag nutzen, soweit der Tarifvertrag für die Einsatzbranche repräsentativ ist.
• Gibt es keine in einem Tarifvertrag per Öffnungsklausel vereinbarte Höchstdauer der Überlassung, dürfen nichttarifgebundene Entleiher ein Höchsdauer von maximal 24 Monaten vereinbaren. Steht im Tarifvertrag für die Öffnungsklausel eine Höchstdauer von beispielsweise 48 Monaten, dürfen sie die Öffnungsklausel in vollem Umfang nutzen. Dafür müssen sie allerdings eine Betriebsvereinbarung abschließen.


Equal Pay
Leiharbeitnehmer müssen spätestens nach neun Monaten das gleiche Arbeitsentgelt bekommen wie vergleichbare Stammbeschäftigte.
Auch hiervon sind wieder Abweichungen über Tarifverträge zulässig, bzw. in dessen Geltungsbereich für nicht tarifgebundene Entleiher, über die Vereinbarung der Anwendung des Tarifvertrags. Allerdings müssen Leiharbeitnehmer dann stufenweise, spätestens nach 15 Monaten das gleiche Arbeitsentgelt bekommen, wobei die stufenweise Heranführung an dieses Entgelt spätestens nach sechs Wochen erfolgen muss.


Streik
Bislang sind Leiharbeitnehmer lediglich nicht verpflichtet, bei einem Entleiher tätig zu sein, der unmittelbar durch einen Arbeitskampf betroffen ist. Künftig darf der Entleiher Leiharbeitnehmer erst gar nicht tätig werden lassen, wenn sein Betrieb unmittelbar durch einen Arbeitskampf betroffen ist, es sei denn er stellt sicher, dass sie keine Tätigkeiten von streikenden Beschäftigten ausführen.
Scheinwerkverträge
Um den missbräuchlichen Einsatz von Fremdpersonal über scheinbare Werkverträge zu verhindern, werden bei einer sogenannten „verdeckten Arbeitnehmerüberlassung“ künftig der vermeintliche Werkunternehmer und sein Auftraggeber, selbst wenn der Werkunternehmer in Besitz einer Verleiherlaubnis ist, nicht besser gestellt als derjenige, der unerlaubt Arbeitnehmerüberlassung betreibt. Will heißen, bei einer verdeckten Überlassung wird, ebenso wie bei einer illegalen, ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Leiharbeitnehmer und dem Entleiher fingiert. Für die rechtliche Einordnung des Vertrages ist dabei allein die tatsächliche Durchführung maßgebend.
Zudem ist vorgesehen, dass die Überlassung eines Arbeitnehmers vertraglich ausdrücklich als Arbeitnehmerüberlassung zu bezeichnen ist. Legen Verleiher und Entleiher eine entsprechende Überlassung nicht offen, sondern schließen einen als Werkvertrag bezeichneten Vertrag ab, der tatsächlich als Arbeitnehmerüberlassung durchgeführt wird, begehen sie künftig eine Ordnungswidrigkeit. Und zwar unabhängig davon, ob sie den Vertrag bewusst oder in Unkenntnis der Rechtslage als „Werkvertrag“ bezeichnet haben.


Schwellenwerte
Die Entwicklung der neueren Rechtsprechung aufgreifend, stellt das geänderte AÜG nunmehr außerdem klar, dass Leiharbeitnehmer bei den für die Mitbestimmung geltenden Schwellenwerten auch beim Entleiher zu berücksichtigen sind, wenn dies der Zielrichtung der jeweiligen Norm nicht widerspricht und soweit deren Einsatzdauer sechs Monate übersteigt.
Informationsrechte
Im Übrigen hat der Gesetzgeber im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) das bereits bestehende Informationsrecht des Betriebsrats weiter gestärkt. Betriebsräte sind danach über den Einsatz von Personen, die nicht im Arbeitsverhältnis zum Arbeitgeber des Betriebs stehen, also über den Einsatz sowohl von Leiharbeitnehmern als auch von Werkauftragsnehmern, zu unterrichten.


Quellen: Bundesregierung und Bundestag
 

04.11.2016 | Arbeitsmarkt stabil

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steht im Oktober bei einem Wert von 103,4 Punkten. Das bedeutet gute Aussichten‎ für den deutschen Arbeitsmarkt.


Gegenüber dem Vormonat geht der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geringfügig um 0,1 Punkte zurück. Die Komponente für die Vorhersage der Arbeitslosigkeit steigt aber leicht auf 100,8 Punkte und lässt somit weiterhin keine Verschlechterung der Entwicklung erwarten.

Meldungen kompensiert

„Die grundsätzlich günstige Arbeitsmarktentwicklung kompensiert noch immer die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“ laut IAB-Pressemitteilung. Die Arbeitsagenturen gingen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit zumindest bis Anfang 2017 noch etwas sinken könne. Dies liege einerseits an der günstigen konjunkturellen Entwicklung. Andererseits steige die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Integrationskursen, die während ihrer Teilnahme nicht als arbeitslos zählen.

Beschäftigungsgewinne

Die Komponente für die Beschäftigung befindet sich mit 106,0 Punkten auf sehr hohem Niveau. „Es sind weiter deutliche Beschäftigungsgewinne zu erwarten“, stellt Weber fest. Allerdings gibt die Beschäftigungskomponente im Oktober mit einem Minus von 0,2 Punkten Teile der Zugewinne aus den vorigen Monaten wieder ab. Die außerordentliche Beschäftigungsdynamik vom Beginn des Jahres werde sich also nicht in gleicher Stärke fortsetzen, so Weber. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. (WLI)

Quelle: http://www.ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/arbeitsmarkt-stabil

04.10.2016 | Zeitarbeitsnachfrage auf stabilem Niveau

Den Gesamtmonatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt für September kommentierte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise: „Mit der einsetzenden Herbstbelebung hat sich die Arbeitslosigkeit im September deutlich verringert und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiterhin hoch. Der Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter gut entwickelt, obwohl sich der Beschäftigungszuwachs in den letzten beiden Monaten nicht fortgesetzt hat.“

Arbeitslosigkeit rückläufig

Mit der einsetzenden Herbstbelebung hat sich die Arbeitslosigkeit verringert. Die Zahl der Arbeitslosen hat von August auf September um 77.000 auf 2.608.000 abgenommen. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im September um 93.000 gesunken. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 1.000 zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 100.000 weniger Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet.

43,74 Millionen Beschäftigte

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind im Vergleich zum Vorjahr weitergewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im August gegenüber dem Vormonat um 15.000 gestiegen. Mit 43,74 Millionen Beschäftigten fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 506.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA von Juni auf Juli um 18.000 abgenommen. Mit 31,24 Millionen lag die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 496.000 im Plus.

Hohe Mitarbeiternachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach wie vor hoch. Im September waren 687.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 87.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 6.000 zugenommen. Seinen Vorjahresabstand von mehr als 20 Punkten hält der BA-X inzwischen seit über einem Jahr. Und auch in diesem Monat fällt der Unterschied zum Vorjahr mit 24 Punkten deutlich aus. (WLI)

12.09.2016 | Zeitarbeit verdrängt keine Stammbelegschaften

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken äußerte die Bundesregierung, dass es im Juni vergangenen Jahres rund 50.000 Zeitarbeitskräfte mehr gab als im Vorjahr. „Aber auch die Stammbelegschaften wachsen, ein Verdrängungswettbewerb findet also nicht statt“, stellte das IW Köln daraufhin klar.

Neue Stellen geschaffen

Als Beispiel nannte das Institut die Metall- und Elektroindustrie, in der gerade eine hohe Arbeitskräftenachfrage bestehe. Passend dazu arbeitet laut Bundesregierung mehr als jede dritte Zeitarbeitskraft in dieser Branche. Doch laut IW sind allein im Automobilbau im vergangenen Jahr über 15.000 neue Arbeitsplätze entstanden, im Metallbau weitere 6.000 und in der optischen und elektronischen Industrie weitere 3.000. Es bestehe also keine Gefahr für Stammbelegschaften.

Durchschnittsgehälter nicht vergleichbar

Zudem ärgerten sich die Arbeitsforscher darüber, dass immer wieder die Durchschnittsgehälter von Zeitarbeitskräften und Stammbeschäftigten verglichen würden. „Der Vergleich der Durchschnittslöhne ist aber irreführend“, kritisiert das IW, dass diese Zahlen nicht sinnvoll eingeordnet würden. Denn in der Zeitarbeit gebe es mit 56 Prozent weit überdurchschnittlich viele Helfertätigkeiten, für die keine abgeschlossene Berufsausbildung nötig sei. In der Gesamtwirtschaft liege dieser Anteil bei nur 15 Prozent. Zudem seien 25 Prozent als Hochqualifizierte beschäftigt, wodurch der gesamtwirtschaftliche Durchschnittslohn zwangsläufig höher ausfalle. (ML)

22.08.2016 | Gute Ausbildungschancen in der Zeitarbeit

78 von diesen Stellen sind zu sofort zu besetzen, 164 bis zum Oktober dieses Jahres. Obwohl es diese Ausbildung erst seit 2008 gibt, gehört sie zu den 100 beliebtesten Ausbildungsberufen. Die meisten Jugendlichen, die noch auf der Suche sind, interessieren sich für Lehrstellen in kaufmännischen Berufen, im Medizinbereich, als Industriemechaniker oder KFZ-Mechatroniker. „Der PDK-Ausbildungsberuf ist noch nicht überall bekannt, bietet aber für kaufmännisch interessierte Jugendliche gute Berufsperspektiven“, erklärt Thorsten Rensing, iGZ-Bundesvorstandsmitglied.

Betriebe suchen Lehrlinge

Obwohl Ausbildungen traditionell am 1. August beginnen, gibt es auch jetzt noch gute Chancen für Ausbildungssuchende, einen passenden Ausbildungsbetrieb zu finden. Das erklärt sich dadurch, dass Plätze von vornherein unbesetzt blieben, oder durch eine Kündigung während der Probezeit wieder frei werden. Diese Dynamik hält sich bis in den Herbst.

Unbesetzte Lehrstellen

Aktuell suchen bundesweit noch 148.555 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Demgegenüber stehen 172.224 unbesetzte Lehrstellen. Die meisten noch freien Ausbildungsplätze gibt es für Kaufleute im Einzelhandel (12.836), Verkäufer (11.394), Köche (6.187) und Bürokaufleute (5.347). (AA)

 

Quelle: IGZ

05.08.2016 | Elektro-Mindestlohn auch für Zeitarbeit bindend

Die nächste Lohnerhöhung ist für den 1. Januar 2017 vereinbart. Dann steigt der Lohn auf 10,40 Euro (Ost mit Berlin) beziehungsweise 10,65 Euro (West). Ab dem 1. Januar 2018 gilt ein bundeseinheitlicher Mindestlohn von 10,95 Euro, der zum 1. Januar 2019 auf 11,40 Euro steigen wird.

Arbeitszeitkonto für Zeitarbeitskräfte

Bei verstetigter Arbeitszeit dürfen Zeitarbeitsunternehmen für ihre Mitarbeiter ein Arbeitszeitkonto nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes führen. Das umfasst insbesondere die Ausgleichspflicht nach zwölf Monaten. Ansprüche aus der Berechnung des Mindestentgelts sind spätestens sechs Monate nach Aushändigung der Abrechnung geltend zu machen. Im Übrigen gelten regionaltariflichen Ausschlussfristen, soweit diese allgemeinverbindlich sind. (ML)

02.08.2016 | Zeitarbeit ist Integrationsmotor Nummer eins

Die Integration von Arbeitsuchenden ist eines der Kernmerkmale der Zeitarbeitsbranche. Die meisten neuen Arbeitsverträge in der Branche unterschrieben zuvor Beschäftigungslose. Lediglich 32 Prozent wechselten im zweiten Halbjahr 2015 aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus in die Zeitarbeitsbranche. Von den übrigen 68 Prozent waren 27 Prozent noch nie und 32 Prozent schon länger als ein Jahr nicht mehr beschäftigt.


Sockel-Langzeitarbeitslosigkeit

Grundsätzlich haben es Langzeitarbeitslose laut „DIE WELT“ derzeit eher schwer am Arbeitsmarkt. Obwohl rund 700.000 freie Arbeitsplätze gemeldet seien – ein Rekordwert – verändere sich der Bestand an Langzeitarbeitslosen seit 2011 nur wenig. Die BA zählte 2015 rund eine Million Langzeitarbeitslose. Das seien etwa 37 Prozent aller Beschäftigungslosen.

Alter entscheidend

Besonders schlecht seien die Wiedereingliederungsprognosen für Mütter mit einem Kind unter drei Jahren und für Arbeitsuchende mit sprachlichen oder gesundheitlichen Problemen. Auch das Alter spiele eine entscheidende Rolle. Von den über 55-Jährigen schaffe es nur jeder zweite, binnen eines Jahres eine neue Beschäftigung zu finden. Bei den unter 25-Jährigen liege dieser Anteil bei fast 90 Prozent. (ML)

 

Quelle: iGZ-Newsletter 2016-07

22.06.2016 | Sprungbrett Zeitarbeit

Im Jahr 2014 lag der Anteil der zuvor nicht Beschäftigten bei 51,58 Prozent (457.182 von insgesamt 881.593 Zeitarbeitnehmern).
Ein Jahr später, 2015   lag diese Quote bei 48,65 Prozent (467.637 von 961.162) – dabei ist zu beachten, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Statistik im vergangenen Jahr bereinigt und das Procedere der Zahlenerfassung umgestellt hat.

 

Quelle: IGZ 16-06

18.05.2016 | 974.000 offene Stellen im ersten Quartal

Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 756.000 der offenen Stellen im ersten Quartal 2016 wurden in Westdeutschland angeboten. In Ostdeutschland suchten die Betriebe 218.000 neue Mitarbeiter, heißt es in einer Pressemitteilung des IAB.

 

Weniger Stellen „zu sofort“ vakant

Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften befinde sich auf einem anhaltend hohen Niveau, erklären die Arbeitsmarktforscher des IAB. Auffällig sei jedoch eine Verschiebung der Dringlichkeit der Besetzung. Während im vierten Quartal 2015 noch 79 Prozent der Stellen sofort zu besetzen waren, fiel der entsprechende Anteil im ersten Quartal 2016 auf 69 Prozent der Stellen. „Dies spricht aus betrieblicher Sicht für eine leichte Entspannung bei der Suche nach Arbeitskräften“, so die IAB-Forscher.

 

IAB-Stellenerhebung

Das IAB untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Im ersten Quartal 2016 lagen Antworten von rund 9.000 Arbeitgebern aus allen Wirtschaftsbereichen vor. Die Zeitreihen zur Zahl der offenen Stellen auf Basis der IAB-Stellenerhebung sind unter http://www.iab.de/stellenerhebung/daten online veröffentlicht.

 

Quelle: iGZ

04.05.2016 | Rekrutierung und Bewerbung 2016

Man kann sich vorstellen, dass es sowohl für Unternehmen als auch für Stellensuchende oder Karriereinteressierte nicht immer leicht ist, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten, geschweige denn, die Orientierung zu behalten. Gute Gründe also, die Akteure dieses Marktes regelmäßig nach ihrer Einschätzung zu den Prozessen zu befragen.


Im Rahmen der Studienreihe „Recruiting Trends“ und „Bewerbungspraxis“ haben genau das die Online-Jobportal-Betreiberin Monster Worldwide Deutschland GmbH gemeinsam mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Otto-Friedrich Universität Bamberg getan. Empirisch untersucht haben sie die Personalbeschaffung in den Top-1.000-Unternehmen Deutschlands und den TOP-300-Unternehmen aus den Branchen Automotive, Handel und IT sowie hierzu ergänzend die Bewerbungspraxis mit über 4.800 Stellensuchenden und Karriereinteressierten1 im Internet.


Eine Aufstellung ausgewählter Ergebnisse der bislang ersten drei veröffentlichten Themenspecials der Studienreihe, nämlich „Active Sourcing und Social Recruiting“, „Bewerbung der Zukunft“ und „Techniksprung in der Rekrutierung“, können Sie gleich ab dem nächsten Absatz nachlesen. Die Veröffentlichung weiterer Themenspecials soll planmäßig im Frühsommer folgen.


Im Folgenden auch nur Stellensuchende oder Kandidaten genannt.


Active Sourcing und Social Recruiting
Soziale Medien Media (XING, Facebook, LinkedIn u. a.)
• 73,1 % der Unternehmen denken, dass sie in sozialen Medien präsent sein müssen, um Kandidaten der Generation Y rekrutieren zu können
• 53,8 % der Stellensuchenden gehen davon aus, dass die Unternehmen von ihnen erwarten, dass sie sich in Sozialen-Media-Anwendungen über Karrierethemen informieren
• 48,7 % der Stellensuchenden denken, dass Unternehmen von ihnen erwarten, dass sie in Sozialen-Media-Anwendungen nach Stellenanzeigen suchen


Strategischer Einsatz von Sozialen Medien
In der Personalabteilung sind für die Pflege Sozialer-Medien-Kanäle ausgewählte Mitarbeiter zuständig in
• 6 von 10 der Top-1.000-Unternehmen
• 4 von 10 der Top-300-Unternehmen der Branchen Automotive, Handel und IT
Aktive Ansprache aus Unternehmenssicht
• 40,0 % sprechen vielversprechende Kandidaten direkt an
• 34,7 % sprechen Stellensuchende aktiv an und schreiben ihre offenen Stellen parallel auch im Rahmen einer Stellenanzeige aus
• 7,1 % sprechen Stellensuchende ausschließlich aktiv an


Aktive Ansprache aus Kandidatensicht
• 45,0 % werden lieber von einem Unternehmen angesprochen als sich selbst zu bewerben
• 31,3 % haben sich nach der direkten Ansprache bei einem Unternehmen beworben, bei dem sie sich sonst nicht beworben hätten
• 1/5 wechselte nach der Direktansprache die Stelle, obwohl sie nicht aktiv auf Stellensuche waren
• 7 von 10 werden einmal oder mehrmals im Monat von Unternehmen angesprochen
• 15,8 % werden einmal oder mehrmals in der Woche von Unternehmen angesprochen
• 6,6 % werden einmal oder mehrmals am Tag von Unternehmen angesprochen
• 3,8 % sind von Direktansprachen genervt


Für die aktive Ansprache werden genutzt
1. Karriere-Events für Studenten
• 90,3 % Unternehmen
• 12,6 % Stellensuchende
2. Personal- und Absolventenmessen
• 89,0 % Unternehmen
• 21,3 % Stellensuchende
3. Eigene Talent-Pools
• 91,0 % Unternehmen
• 55,5 % Stellensuchende
4. Persönliche Netzwerke
• 94,9 % Unternehmen
• 61,1 % Stellensuchende
5. Externe Lebenslaufdatenbanken
• 38,1 % Unternehmen
• 75,0 % Stellensuchende
6. Foren und Blogs
• 50,0 % Unternehmen
• 6,4 % Stellensuchende
7. Soziale Netzwerk-Plattformen
• 25,0 % Unternehmen
• 14,5 % Stellensuchende
8. Karrierenetzwerke
• 78,3 % Unternehmen
• 70,8 % Stellensuchende


Erfolgsquote der aktiven Ansprache
Um eine Stelle durch aktive Ansprache besetzen zu können, müssen durchschnittlich direkt angesprochen werden:
• 24 von einem der Top-1.000-Unternehmen
• 43 von einem IT-Unternehmen unter den Top-300
• 14 von Unternehmen im Automotive-Sektor unter den Top-300
• 6 von einem Handelsunternehmen unter den Top-300


Für und Wider aus Unternehmenssicht
• 30,8 % sehen den Kostenvorteil gegenüber der Schaltung einer Stellenanzeige
• 48,0 % sind der Auffassung, dass externe CV-Datenbanken und Karrierenetzwerke „überfischt“ sind
• 52,9 % konstatieren einen hohen Zeitaufwand


Talent-Pools
Datenbanken, in denen die Unternehmen die Profile interessanter Kandidaten speichern, um diese im Falle einer passenden Vakanz aktiv ansprechen zu können, unterhalten:
• 56,3 % der Top-1.000-Unternehmen (Umfang im Durchschnitt 346 Profile)
• 52,4 % der IT-Unternehmen unter den Top-300 (Umfang im Durchschnitt 892 Profile)
• 61,1 % der Unternehmen im Automotive-Sektor unter den Top-300 (Umfang im Durchschnitt 38 Profile)
• 27,3 % der Handelsunternehmen unter den Top-300 (Umfang im Durchschnitt 38 Profile)


Bedeutung der Talent-Pools
• In 36,1 % der Fälle suchen Unternehmen geeignete Kandidaten für Vakanzen im eigenen Talent-Pool
• In 13,5 % der Fälle werden offene Stellen durch Kandidaten aus dem eigenen Talent-Pool besetzt


Netzwerkrekrutierung
Empfehlungsprogramme, anhand derer Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber potentielle Kandidaten aus ihrem Bekanntenkreis empfehlen können, haben in den Top-1.000-Unternehmen
• 51,8 % weder implementiert noch geplant
• 20,0 % zwar nicht implementiert, aber geplant
• 24,7 % implementiert, allerdings nicht softwaregestützt
• 3,5 % softwaregestützt implementiert
Acht Mitarbeiterempfehlungen sind im Übrigen erforderlich, um damit eine offene Stelle zu besetzen.
Rund um die Bewerbung


Bewerbungseingang
Als Bewerbungseingang wurden 2015 genutzt
1. Formularbewerbungen
• 48,9 % bei den Top-1.000-Unternehmen
• 36,0 % bei den IT-Unternehmen unter den Top-300
• 30,3 % bei den Automotive-Unternehmen unter den Top-300
• 16,5 % bei den Handelsunternehmen unter den Top-300
2. E-Mail
• 36,1 % bei den Top-1.000-Unternehmen
• 56,5 % bei den IT-Unternehmen unter den Top-300
• 52,0 % bei den Automotive-Unternehmen unter den Top-300
• 65,4 % bei den Handelsunternehmen unter den Top-300
3. Papierbasiert
• 13,0 % bei den Top-1.000-Unternehmen
• 6,1 % bei den IT-Unternehmen unter den Top-300
• 16,1 % bei den Automotive-Unternehmen unter den Top-300
• 16,5 % bei den Handelsunternehmen unter den Top-300


Entgegengesetzte Vorlieben
Es bevorzugen Stellensuchende [gegenüber den Top-1.000-Unternehmen]
• 83,1 % [23,0 %] E-Mail-Bewerbungen
• 7,6 % [75,0 %] Formularbewerbungen
• 5,4 % [1,0 %] papierbasierte Bewerbungen


Anzahl Bewerbungen
Je offener Stellen erhalten
1. zwischen 5 bis 10 Bewerbungen
• 16,7 % der IT-Unternehmen unter den Top-300
• 15,4 % der Handelsunternehmen unter den Top-300
• 5,3 % der Automotive-Unternehmen unter den Top-300
• 3,4 % der Top-1.000-Unternehmen
2. zwischen 11 bis 50 Bewerbungen
• 78,9 % der Automotive-Unternehmen unter den Top-300
• 72,1 % der IT-Unternehmen unter den Top-300
• 67,4 % der Top-1.000-Unternehmen
• 61,5 % der Handelsunternehmen unter den Top-300
3. zwischen 51 bis 100 Bewerbungen
• 23,1 % der Handelsunternehmen unter den Top-300
• 20,2 % der Top-1.000-Unternehmen
• 10,5 % der Automotive-Unternehmen unter den Top-300
• 5,6 % der IT-Unternehmen unter den Top-300
4. über 100 Bewerbungen
• 9,0 % der Top-1.000-Unternehmen
• 5,6 % der IT-Unternehmen unter den Top-300
Bei den Top-1.000- Unternehmen kommen auf eine Stellenausschreibung im Übrigen durchschnittlich 48 Bewerbungen


Was Stellensuchenden wichtig ist
• 91,5 % eine Eingangsbestätigung
• 91,4 % eine Information über den Zeitraum der Rückmeldung
• 89,4 % die Angabe von Absagegründen
• 86,7 % Informationen zum weiteren Verlauf
• 85,2 % die Angabe eines Ansprechpartners für Rückfragen
• 63,9 % das Angebot zur Aufnahme in einen Bewerberpool
• 56,5 % ein im Internet abrufbarer Bearbeitungsstatus
Technik in der Rekrutierung


Robot Recruiting
Robot Recruiting nennt man IT-gestützt Verfahren, bei denen Algorithmen die Passgenauigkeit von Stellensuchenden und Unternehmen messen und automatisiert Kandidaten für offene Stellen oder Unternehmen Kandidaten vorschlagen. Robot Recruiting nutzen derzeit
• 2,4 % der Unternehmen, um Vakanzen potentiell geeigneten Stellensuchenden vorzuschlagen
• 2,3 % der Unternehmen, um potentiell geeignete Kandidaten vorgeschlagen zu bekommen
• 6,0 % der Unternehmen im Rahmen der Bewerberauswahl
• 19,8 % der Stellensuchenden, um sich interessante Vakanzen vorschlagen zu lassen


Recruiting Games
Online-Spiele, mit denen Kandidaten die Möglichkeit gegeben wird, ihre Fähigkeiten für eine offene Stelle vor der Bewerbung zu überprüfen (Selbst-Assessment) oder um die Fähigkeiten von Kandidaten zu testen, bevor diese zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden (E-Assessment) nutzen
1. für Selbst-Assessments
• 1,2 % der Unternehmen und
• 4,4 % der Stellensuchenden auf sozialen Netzwerkplattformen sowie
• 2,4 % der Unternehmen und
• 8,5 % der Stellensuchendenauf Karriere-Webseiten
2. für E-Assessments
• 1,2 % der Unternehmen
• 9,8 % der Stellensuchenden


Interne soziale Netzwerkplattformen
Unternehmenseigene soziale Netzwerkplattformen zur Förderung des Mitarbeiteraustauschs nutzen
• 22,6 % der Unternehmen, hiervon 52,4 % für das interne Recruiting und
• 30,5 % der Stellensuchenden, hiervon 50,2 % für die interne Suche nach Vakanzen


Instant-Messaging-Dienste
Anbieter von Diensten für die sofortige Nachrichtenübermittlung mit einem Computer oder Smartphone via Internet, wie beispielsweise WhatsApp nutzen
• 1,3 % der Unternehmen
• 4,1 % der Stellensuchenden


Big Data
Kennzahlen entlang des Rekrutierungsprozesses erheben und werten Unternehmen aus
• 51,8 % zur Ermittlung des Erfolgs ihrer Personalmarketingmaßnahmen
• 43,4 % zur Ermittlung der Prozessdurchlaufzeit
• 43,4 % zur Ermittlung der Prozesskosten
• 32,1 % zur Ermittlung des Erfolgs von Online-Kampagnen im Personalmarketing
• 26,8 % zur Ermittlung des Erfolgs von Social-Media-Aktivitäten


Suchmaschinen
Unternehmen gehen davon aus, dass Kandidaten Google nutzen, zu
• 83,7 % um nach ihrem Unternehmen zu suchen
• 75,6 % um nach offenen Stellen zu suchen
Unternehmen haben ihre Webseiten bereits optimiert, zu
• 58,3 % in Bezug auf die Auffindbarkeit ihrer Karriereseiten
• 54,6 % in Bezug auf die Auffindbarkeit ihrer Stellenanzeigen
• 25,6 % in Bezug auf die Auffindbarkeit ihrer offenen Stellen in der Region


Bewerbermanagementsysteme
Zur effektiven und effizienten Gestaltung des Rekrutierungsprozesses setzen Unternehmen auf Bewerbermanagementsysteme, zu
• 41,0 % von externen Anbietern über das Internet
• 34,1 % von externen Anbietern auf dem eigenen Server
• 15,7 % auf selbst entwickelte Systeme


Über die Studie
An der Unternehmensbefragung beteiligten sich 114 der 1.000 größten deutschen Unternehmen (Rücklaufquote 11,4 Prozent) sowie 24 der 300 größten Unternehmen aus der Automobilbranche (Rücklaufquote 8,0 Prozent), 27 aus der IT-Branche (Rücklaufquote 9,0 Prozent) und 23 aus dem Handel (Rücklaufquote 7,7 Prozent). Die Verteilung der Stichproben der jeweiligen Studienteilnehmer ist gemäß dem aktuellen Datenbankregister von Bisnode hinsichtlich der Merkmale Umsatz, Mitarbeiterzahl und Zugehörigkeit zur Branche in Bezug auf die entsprechende Grundgesamtheit repräsentativ.


Quelle: Monster Worldwide Deutschland GmbH

29.04.2016 | Arbeitsmarkt in guter Fassung

Laut IAB-Pressemitteilung ist der Ausblick für die Beschäftigungsentwicklung der entsprechenden Teilkomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers zufolge mit einem Wert von 105,5 Punkten sehr gut. Für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit liegt der entsprechende Wert dagegen mit 99,4 Punkten im neutralen bis leicht negativen Bereich.

Leicht steigende Arbeitslosigkeit

In den nächsten drei Monaten sind somit nur geringe Änderungen der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen zu erwarten. „Die Arbeitsagenturen gehen tendenziell von einer leicht steigenden saisonbereinigten Arbeitslosigkeit aus“, erklärt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Dies sei wesentlich auf die Effekte der Flüchtlingszuwanderung zurückzuführen, die sich im Zeitverlauf stärker bemerkbar machen würden.

Steigende Erwerbsbeteiligung

Der Arbeitsmarkt sei grundsätzlich aber in guter Verfassung: „Die Beschäftigung wird weiterhin Rekorde aufstellen“, so IAB-Ökonom Weber. Ermöglicht würde dies unter anderem dadurch, dass viele Menschen aus dem Ausland in den deutschen Arbeitsmarkt kämen und zudem im Inland die Erwerbsbeteiligung steige.

Entwicklung

Allerdings sei auch die Beschäftigungskomponente seit Jahresbeginn gefallen, so dass zwar weiterhin eine sehr gute, aber nicht mehr so außerordentlich starke Beschäftigungsentwicklung zu erwarten sei, erklärt Weber.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während das Barometer bisher nur die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostizierte, nutzt das IAB die Umfrage jetzt auch zur Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung.

 Der Mittelwert aus den Komponenten „Beschäftigung“ und „Arbeitslosigkeit“ bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

Eine Zeitreihe des IAB-Arbeitsmarktbarometers einschließlich seiner Einzelkomponenten steht im Internet unter „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ und im Anhang zum Download bereit. (WLI)

Quelle: iGZ Newsletter 2016-04

25.04.2016 | Stellenangebote für Berufsanfänger

Im Februar 2016 stellten die Analysten sogar einen Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2015 fest.
Mehr als 6.500 Stellenangebote richten sich derzeit an Young-Professionals. Das entspricht einem Anteil am gesamten deutschen Stellenmarkt von 3 Prozent.

Einige weitere Ergebnisse der Analyse im Überblick können Sie hier nachlesen:


Angebote nach Großstädten
Zwei von drei Stellen für Berufsanfänger befinden sich in den zehn größten deutschen Städten, allen voran
1. München (11.700)
2. Berlin (7.250)
3. Hamburg (6.800)
4. Frankfurt (6.600)
5. Düsseldorf (5.500)


Angebote nach Bundesländern
1. Bayern (19.112)
2. Nordrhein-Westfalen (16.571)
3. Baden-Württemberg (12.577)
4. Hessen (10.487)
5. Berlin (7.250)
6. Hamburg (6.796)
7. Niedersachsen (3.666)
8. Rheinland-Pfalz (2.005)
9. Sachsen (1.571)
10. Schleswig-Holstein (915)
11. Bremen (832)
12. Brandenburg (654)
13. Thüringen (587)
14. Sachsen-Anhalt (528)
15. Mecklenburg-Vorpommern (516)
16. Saarland (512)
Angebote nach Branchen
1. Personaldienstleister (22 %)
2. Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleister (18 %)
3. Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche (16 %)


Angebote nach Tätigkeitsbereichen
1. Recht-, Steuer- und Finanzwesen (13,8 %)
2. IT und Telekommunikation (13,7 %)
3. Vertrieb und Verkauf (13,6 %)
4. Consulting und Beratung (11,6 %)
5. Unternehmensführung und Management (9,6 %)
6. Organisation und Projektmanagement (8,2 %)
7. Marketing, PR, Werbung, Design/Multimedia (7,4 %)
8. Technische Berufe (5,5 %)
9. Forschung und Entwicklung (4,0 %)
10. Personalwesen (3,3 %)
• Sonstige (9,3 %)
Berufsgruppen mit überdurchschnittlichen Zuwächsen gegenüber Vorjahr
1. Gesundheits- und Sozialberufe (plus 42 %)
2. Sekretariat und Verwaltungstätigkeiten (39 %)
3. Consultants (plus 23 %)

 

Erwartungen
Arbeitgeber erwarten von Berufsanfängern außerdem, zu
• 58 % ein bis zwei Jahre Berufserfahrung
• 41 % Kommunikationsstärke
• 39 % Selbständigkeit
• 31 % Teamgeist
• 27 % analytische Fähigkeiten
• 18 % die Bereitschaft, als Trainee zu starten
• 7 % die Angabe einer Gehaltsvorstellung
• 2 % die Bereitschaft, als Referendar/in zu starten
• 2 % die Bereitschaft, als Volontär/in zu starten
• 2 % die Bereitschaft, als Assistent/in zu starten
Über den Index
Der Adecco Stellenindex wertet monatlich die Stellenangebote aus 155 Printmedien und 29 Online-Jobbörsen in Deutschland aus.


Quelle: Adecco Personaldienstleistungen GmbH
 

15.04.2016 | Zeitarbeit ist keine Schmuddelarbeit

Straubinger wies zudem darauf hin, dass der Entwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) auch in den Reihen der CDU kritisiert wurde. "Wir brauchen das Element der Zeitarbeit weiter", erklärte der CSU-Politiker. "Das ist keine Schmuddelarbeit." Die Zeitarbeit beruhe auf Tarifverträgen und werde oft höher entlohnt als andere Arbeit.

Kritik auch von der CDU

Im Interview unterstrich er, Ministerin Nahles habe einen Gesetzentwurf vorgelegt, der weit über den Koalitionsvertrag hinausgehe. Deshalb sei er auch wieder zurückgezogen worden. Straubinger: „Wir haben dies angemahnt, aber das ist nicht eine Frage von CSU, sondern genauso auch von CDU, wo es die Kritik gab, insbesondere in den Fragen der Zeitarbeit.Und wir brauchen dieses flexible Instrument auch weiterhin, damit die Betriebe letztendlich Spitzen abarbeiten können.“

Höhere Entlohnung

Außerdem sei Zeitarbeit keine Schmuddelarbeit, sondern Zeitarbeit beruhe auf abgeschlossenen Tarifverträgen, die nicht nur, sondern "meistens sogar höher entlohnt werden als manch andere Branchentarife.“

Beschäftigung sichern

Die CSU wolle auch weiterhin gewährleisten, dass gute Voraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit des Landes und der Betriebe erhalten bleiben. Damit solle außerdem der hohe Beschäftigungsstand gesichert werden. Derzeit gebe es über 30 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Das sei das Ergebnis der Deregulierung im Arbeitsmarkt, die seinerzeit unter Bundeskanzler Gerhard Schröder mit angestoßen worden seien.

Erfolge nicht verspielen

„Diese Erfolge dürfen nicht verspielt werden, und unter diesem Gesichtspunkt gibt es auch hier Vorbehalte gegen dieses Gesetzgebungsvorhaben von der Frau Nahles“, stellte Straubinger abschließend fest. (WLI)

 

Quelle: iGZ Newsletter 2016-04

Gerne wieder

Wenn Kunden über uns sprechen …

"Hatte immer ein gutes Verhältnis zum Arbeitgeber. Sie waren immer aufrichtig, loyal, gesprächsbereit, fair, höflich und respektvoll. Alles in einem eine prima Zusammenarbeit!"

Herr H. Pfeiffer

Was Kunden + Mitarbeiter sagen weiter